Stress im Job

Stressbewältigung – 13 Dinge, die mir helfen mit Stress im Job umzugehen

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Stressbewältigung war für mich lange Zeit kein Thema, da ich mich nicht wirklich gestresst gefühlt habe. Mittlerweile merke ich allerdings, dass ich, auch wenn ich mich nicht sonderlich gestresst fühle, unter Stress stehe.

Bei mir äußert sich dies z.B. durch schlechtere Schilddrüsenwerte und damit verbundene Antriebslosigkeit oder Müdigkeit, ein schlechteres Hautbild und kleine Pickelchen oder Verspannungen und Rückenschmerzen.

In diesem Artikel möchte ich euch einige Dinge vorstellen, die mir in meinem Alltag helfen, mit Stress im Job umzugehen.

Stressbewältigung im Job

Stress. Wann bin ich eigentlich gestresst? Meistens, wenn ich das Gefühl habe, die Kontrolle über all meine To Do’s verloren zu haben und ich nicht mehr weiß, mit welcher Aufgabe ich sinnvoller Weise als nächstes starte.

Was mir hierbei hilft, verrate ich dir in den folgenden Punkten:

Übersichten erstellen und einen kühlen Kopf bewahren

Ich bin ja eher chaotisch veranlagt. Ich habe immer alle Dinge im Kopf und versuche die Aufgaben dann so schnell wie möglich zu erledigen. Da ich sowieso ein sehr kopflastiger Mensch bin, beschäftige ich mich sehr häufig am Tag damit, zu überlegen, was ich noch alles erledigen muss und fange immer wieder von vorn an, mir zu überlegen, welche Reihenfolge sinnvoll ist und ob ich nicht noch etwas Wichtiges vergessen habe.

Um diesen innerlichen Stress und Druck zu mildern, hilft es mir sehr, mir die Zeit für eine To Do Liste zu nehmen. Ich muss mich ehrlich gesagt immer wieder dazu zwingen, weil ich oft in den Modus verfalle, zu sagen, dass ich gar keine Zeit dafür habe, mich in Ruhe hinzusetzen und eine To Do Liste zu schreiben. In der Zeit könnte ich ja schon 2-3 Dinge erledigt haben!

Doch das ist falsch gedacht. Durch die To Do Liste muss ich nicht andauernd darüber nachdenken, welche Dinge aktuell anstehen und was ich auf keinen Fall vergessen darf (denn das stresst mich innerlich). Ich schaue einfach auf meine Liste und weiß genau, was ich zu tun habe. Außerdem ist es wirklich ein tolles Gefühl, die erledigten Aufgaben durchzustreichen und am Ende des Tages zu sehen, was man alles geschafft hat. Probier‘ es mal aus!

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, To Do Listen zu erstellen. Ich persönlich nutze im Beruf die Outlook Funktion der „Aufgaben“ und mache mir eine To Do Liste in One Note. Hier kannst du dann einfach abhaken, was du schon erledigt hast oder kannst dir verschiedene Informationen dazu „heften“ (z.B. Emails, Dokumente, Bilder etc).

Arbeit delegieren und auch mal NEIN sagen

Wenn du dir eine Übersicht der Dinge, die du noch erledigen musst, erstellt hast, dann schau dir diese genau an und überlege, welche Aufgaben du zwingend selbst erledigen musst und welche Aufgaben du eventuell delegieren könntest. Wer nun denkt, ihm stehe es überhaupt nicht zu, Arbeit zu delegieren, da man selbst keine Vorgesetztenfunktion inne hat, der könnte einfach einmal darüber nachdenken, ob diese Aufgaben wirklich in den eigenen Zuständigkeitsbereich fallen. Oder sind sie doch eher dem Kollegen/der Kollegin zuzuordnen und man selbst übernimmt diese Aufgaben einfach aus Nettigkeit?

Bei mir ist es oft so, dass ich Aufgaben einfach aus Nettigkeit erledige auch wenn ich oft gar nicht wirklich zuständig bin. Wenn jemand mit einem Anliegen zu mir kommt, versuche ich meist, dieses Anliegen selbst zu lösen. Anstatt den Kunden einfach direkt an die richtige Stelle zu leiten, rufe ich Hinz und Kunz an um dann irgendwann das Problem gelöst zu haben. Dies raubt aber sehr viel Zeit, die man besser in die Erledigung der Aufgaben stecken könnte, die wirklich die eigenen sind.

So musste ich auch erst einmal lernen, „nein“ zu sagen und verschiedene Aufgaben zurückzugeben oder an andere Kollegen zu verweisen. So kann ich mich viel mehr auf die wirklich wichtigen Aufgaben fokussieren und habe kein schlechtes Gewissen, dass ich eigentlich noch 20 andere Dinge in Erfahrung bringen müsste.

Klare Prioritäten setzen

Wie ich bereits beschrieben habe, ist es für mich am stressigsten, wenn ich irgendwann keinen Überblick mehr über alle zu erledigenden Aufgaben habe. Doch was, wenn man sich einen Übersicht erstellt hat und es immer noch so viele Aufgaben sind, dass man einfach nicht weiß, wo man anfangen soll?

Lange Zeit habe ich immer versucht alle Dinge gleich schnell zu erledigen und war immer mit mindestens 4-5 Dingen gleichzeitig beschäftigt. Das hat aber nur dazu geführt, dass ich mich immer wieder konzentrieren und fokussieren musste um keine der Aufgaben durcheinander zu bringen. Doch nun setze ich mir klare Prioritäten von denen ich dann auch nicht mehr abweiche. So nehme ich mir einfach meine To Do Liste und sortiere sie entweder direkt nach Priorität oder markiere die Aufgaben, die zuerst anstehen farblich. So kann ich Aufgaben viel schneller abarbeiten.

Außerdem bekommst du so einen Überblick darüber, was wirklich wichtig ist. Alles, was sich auf den unteren Rängen deiner To Do Liste tummelt, kann warten ohne dass die Welt zusammenbricht!

Zeiten für die Beantwortung von Emails festlegen

Erhältst du einfach unzählige Emails über den Tag verteilt und weißt gar nicht, wie du diese alle abarbeiten sollst?

Ich gehe meistens so vor, dass ich Emails direkt beantworte, oder sie nach Priorität sortiere und dann entsprechend der Reihenfolge beantworte.

Es gibt allerdings auch Zeiten, in denen ist es mir einfach überhaupt nicht möglich, sofort auf jede Email zu reagieren. Wenn ich von meinem Chef z.B. eine Aufgabe übertragen bekomme, die sofort bearbeitet werden muss und höchste Priorität hat, muss ich natürlich alles andere liegen lassen.

Das ist mir allerdings immer ziemlich schwer gefallen, da ich jede Email, die in der Zwischenzeit reingekommen ist, gelesen habe und dann doch die eine oder andere schnell beantwortet habe.

Alleine das Brief-Zeichen, was mir Outlook netterweise in der Menüleiste anzeigt und mir somit mitteilt, dass ich eine neue Email empfangen habe, hat mich teilweise gestresst.

Hier kann ich euch nur empfehlen, zum einen, die Option auszuwählen, dass Outlook euch vorerst nicht mehr anzeigt, dass eine neue Email eingegangen ist und euch feste Zeiten für die Bearbeitung von Emails festzulegen.

Was bei mir sehr gut klappt, ist, Emails 2-3 Mal am Tag zu beantworten. Je nach Zeit, die mir zur Verfügung steht, blocke ich mir 30 Minuten oder eine Stunde in meinem Kalender – einmal am Morgen, eventuell mittags und einmal kurz vor Feierabend.

Wenn man ehrlich ist, sind die meisten Emails gar nicht sooo dringend, dass man wirklich sofort antworten müsste, oder?

Wenn du das Gefühl hast, dass deine Kunden oder Kollegen eine sofortige Antwort von dir erwarten, könntest du auch eine Abwesenheitsnotiz erstellen, in der du vermerkst, dass du deine Emails aktuell nur zu bestimmten Zeiten liest und beantwortest. So weiß jeder, dass er nicht mit einer sofortigen Antwort rechnen muss.

Mittagspause einhalten

Die Mittagspause! Das Highlight meines Arbeitstages! ..naja ok, nicht wirklich 😉 aber tatsächlich ein sehr wichtiger Bestandteil. Je nachdem wie man die Mittagspause nutzt, kann sie sehr sinnvoll sein – z.B. zum Netzwerken oder Abschalten vom Arbeitsstress.

Ich muss zugeben, in stressigen Zeiten fällt es mir sehr schwer, Zeit für eine Mittagspause einzuplanen und auch einzuhalten. Meist sieht es eher so aus, dass ich mir schnell ein Brötchen hole und dies dann an meinem Arbeitsplatz esse.

Macht das wirklich Sinn? Schaffe ich in den 30 Minuten super viele Aufgaben, die ich sonst nicht geschafft hätte? In dem Augenblick kommt es mir manchmal so vor. Aber wenn ich wirklich ehrlich zu mir bin, macht es viel mehr Sinn, mir die 30 Minuten Zeit zu nehmen, aus dem Büro zu gehen und mich mit anderen Menschen zu unterhalten.

Eine kurze Pause von der ganzen Arbeit kann manchmal Wunder bewirken. Vor allem, wenn ich die Zeit dann auch noch nutze, um an die frische Luft zu gehen!

Ein kleiner Spaziergang nach dem Essen macht den Kopf frei und gibt mir wieder Energie um mich danach wieder voll und ganz auf das Wesentliche zu konzentrieren. Wenn dann auch noch die Sonne scheint, habe ich sogar noch viel bessere Laune – herrlich 😉

Kein Perfektionismus – Fehler sind da, um aus ihnen zu lernen!

Eieiei. Das war wirklich etwas, was ich in meinem Arbeitsleben erst lernen musste – nicht zu perfektionistisch zu sein.

Eigentlich musste bei mir alles immer zu 100% stimmen, bis ins kleinste Detail. Doch dann habe ich gemerkt, dass ich so meine Aufgaben überhaupt nicht in der mir zur Verfügung stehenden Zeit erledigen konnte.

Es dauerte zum einen einfach zu lang, sich auf jedes kleine Detail zu konzentrieren und gebracht hat es im Nachhinein auch nichts! Denn jeder hat seinen eigenen Geschmack und findet andere Dinge besser – so hatte meine Chefin immer Änderungswünsche, ganz egal, was ich gemacht habe.

Anfangs kam ich mir ziemlich blöd vor und hatte tatsächlich Selbstzweifel. Im Studium und in meinen Nebenjobs waren alle immer sehr zufrieden mit meiner Arbeit und ich war es nicht gewohnt, verbessert zu werden.

Doch dann sagte meine Chefin eines Tages zu mir „ach, ich weiß selbst, dass ich immer etwas an deiner Arbeit ändere. Aber ich weiß auch, dass es sie nicht besser macht, sondern einfach nur anders.“ – Puh, das war die Aussage, die ich brauchte! Von da an bin ich viel stressfreier an die Dinge herangegangen und habe nicht mehr versucht alles perfekt zu machen – ich wusste ja nun, dass sie sowieso noch etwas ändern würde.

Diese Einstellung habe ich bis heute beibehalten. Ich habe nun weniger Angst, Fehler zu machen. Denn entweder ist es gar kein Fehler (sondern einfach nur Geschmackssache), oder sollte es doch einer sein, ist es auch kein Thema sich einfach dafür zu entschuldigen und aus seinen Fehlern zu lernen!

Bisher habe ich eher Bewunderung dafür bekommen, dass ich für meine Fehler gerade stehe und kein Problem damit habe, dies zu äußern. Und hey, alle anderen sind doch auch nur Menschen 😉

Stressbewältigung in der Freizeit

In besonders stressigen Zeiten kam ich abends nach Hause und konnte einfach nicht abschalten. Ich habe weiter darüber nachgedacht, was ich noch alles zu erledigen habe und wie ich dies am besten anstelle.

Das ging so weit, dass ich eine richtige innere Unruhe spürte und mir sogar das atmen vor lauter Nervosität schwer viel.

Dies war für mich der Zeitpunkt, an dem ich wusste, ich muss etwas tun. Im Folgenden verrate ich dir, was mir aktuell in meiner Freizeit hilft, mit Stress umzugehen und mir meine innere Ruhe zurück gibt.

Yoga

Andere Menschen gehen Joggen um den Kopf frei zu bekommen – das funktioniert bei mir irgendwie nicht. Ich finde Joggen ziemlich langweilig und fange daher an erst recht weiter nachzudenken!

Yoga hatte ich bereits damals in Singapur ausprobiert und es ist bisher die einzige Sportart, bei der ich mich im Nachhinein gut gefühlt habe und das Gefühl hatte, es hilft. Da ich allerdings immer super Ausreden habe wie „ich habe ja gar keine Zeit dafür“ oder „wenn ich Feierabend habe, muss ich ja noch dieses und jenes machen und dann ist es auch einfach viel zu spät..“, habe ich Yoga immer nur dann gemacht, wenn ich akute Rückenschmerzen hatte.

Das ist natürlich dumm. Das weiß ich auch – aber ich hatte nie etwas geändert.

Nun habe ich allerdings gemerkt, dass Yoga nicht nur hilft, meine Rückenschmerzen zu lindern, sondern mich auch von meinem Alltagsstress befreit. Schon 20-30 Minuten Yoga am Tag reichen um mir meine innere Ruhe und Gelassenheit zurückzugeben!

Probier‘ es einfach mal aus! Man benötigt nicht viel und kann Yoga bequem zu Hause machen.

Du benötigst lediglich eine Yogamatte, bequeme Kleidung und dann kann es auch schon los gehen!

Du bist noch auf der Suche nach bequemer Sportkleidung? Dann schau mal bei Planet Sports vorbei! Hier hast du eine super Auswahl für viele Sportarten!

Mein Fundstück der Woche: Wenn du gerne Yoga machst, schau dir mal diese Yoga Map bei Planet Sports an! Die Map zeigt die weltweit verbreiteten Yoga Styles, die jeweiligen Gründer, Yoga Ashrams und besondere Yogi-Festivals und Hot Spots. Ich überlege schon lange, ob ich demnächst auch mal ein Yoga Retreat ausprobieren sollte! Was meint ihr? 🙂 Hier bekommt man auf jeden Fall einige Inspirationen!

Grüner Tee mit Jasmin

Klingt einfach? Ist es auch!

Kein Witz 😉 wenn ich Stress habe, hilft mir eine Tasse Grüner Tee mit Jasmin und ich bin wieder die Ruhe selbst!

Ich war lange Zeit kein Fan von grünem Tee. Ich fand ihn immer zu bitter und langweilig. Erst in Singapur bin ich auf den Geschmack gekommen.

In Asien kommt man ja fast nicht vorbei an grünem Tee in jeglichen Formen. Aber mittlerweile bekommt man ihn auch in Deutschland überall zu kaufen.

Jeden Tag mache mir mindestens 2 Tassen grünen Tee mit Jasmin und trinke ihn ganz bewusst. Sofort beim ersten Schluck spüre ich dann, wie ich ruhiger werde und den Moment genieße.

Probier‘ es mal aus! Aber achte darauf, dass du nicht den billigsten Tee kaufst. Grüner Tee kann mit verschiedenen Giftstoffen belastet sein – dies vermeidest du, indem du Bio Tee kaufst!

Ich bin immer noch auf der Suche nach DEM grünen Tee mit Jasmin in Bioqualität, der einfach der Knaller ist – leider habe ich ihn bisher noch nicht gefunden! Wenn du also Tipps hast – immer her damit 🙂

Bis dahin schlürfe ich weiterhin den Grünen Tee Jasmin von Alnatura. Er schmeckt gut, ist nicht der beste Grüne Tee mit Jasmin, den ich bisher getrunken habe, aber er ist erhältlich in vielen Supermärkten oder Bioläden.

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Ein Spaziergang im Wald oder am Meer/Fluss

Eine Sache, die immer hilft? Ein Spaziergang im Wald, am Meer oder einfach an einem Fluss!

Ich weiß nicht warum dies so ist, aber Wälder und Gewässer haben eine sehr beruhigende Wirkung auf mich.

Wenn also alles andere nicht hilft oder ich einfach mal eine kurze Auszeit benötige, fahre ich zum Rhein und laufe einfach so lang, bis ich keine Lust mehr habe! Das Meer ist natürlich noch viel wirkungsvoller – leider aber zu weit weg um einfach mal eben hinzufahren!

Einfach mal „alleine“ sein

Das bringt mich direkt zum nächsten Punkt. Wenn ich gestresst bin, liegt es meist daran, dass ich mit vielen verschiedenen Themen und Menschen zu tun habe.

Manchmal bringen Freunde mich auf andere Gedanken. Wenn dies allerdings nichts bringt oder der Stress einfach so hoch ist, dass ich einfach mal NICHT reden möchte, mache ich mich alleine auf den Weg an den Rhein oder in die Stadt.

Hier kann ich für mich sein, bin aber dennoch nicht ganz allein. Wenn ich nämlich so wirklich gar nichts um mich herum habe, was ich beobachten kann, dann fängt mein Kopf an zu arbeiten 😉 – so habe ich hier für mich den besten „Kompromiss“ gefunden!

Anfangs fand ich es komisch, mich einfach alleine in ein Restaurant zu setzen und einfach mal für mich zu sein und dabei andere Menschen zu beobachten. Doch mittlerweile habe ich damit überhaupt kein Problem mehr.

Und wenn man sich mal umschaut, sieht man sogar viele Menschen, die einfach mal alleine essen gehen und dies auch nichts Außergewöhnliches ist!

Okay, mit der Ruhe und dem einfach mal nicht reden müssen, ist es in Köln so eine Sache – denn hier sind viele Menschen einfach so offenherzig, dass sie sich gerne mit anderen Menschen unterhalten. Vor allem mit Frauen, die alleine irgendwo sitzen/essen 😉 Aber ich muss sagen, dass mich diese Gespräche meist auf ganz andere Gedanken bringen und wirklich nett sind!

(Social-) Media Fasten

Wenn ich abends nach Hause komme, bin ich meistens noch an meinem Laptop, an meinem Handy oder schaue Fernsehen.

Teilweise war es sogar so schlimm, dass ich unbedingt bestimmte Serien zu bestimmten Uhrzeiten schauen musste und die restliche Zeit mit Instagram & Co verbrachte.

Erst habe ich dies überhaupt nicht als Stress empfunden. Ich mache dies doch um abzuschalten und nicht mehr an die Arbeit zu denken.

Doch dann habe ich gemerkt, dass ich mich selbst unter Druck gesetzt habe, zu bestimmten Uhrzeiten vor dem Fernseher zu hängen und dann noch unbedingt dies und das zu machen. Noch ein paar Bilder zu liken und zu kommentieren. Noch einmal hier schauen und da schauen und schwups war es Zeit, ins Bett zu gehen.

Schlafen konnte ich dann auch nicht, da ich ja noch viel zu aufgedreht war von den ganzen Eindrücken des Abends. So habe ich dann wieder mein Handy in die Hand genommen oder den Fernseher eingeschaltet.

Irgendwann wurde mir alles einfach zu viel. Ich habe den Fernseher einfach aus gelassen und mal wieder ein Buch gelesen. Nicht sofort auf What’s App Nachrichten geantwortet und auch nicht jedes Bild auf Instagram geliked und mir 30 Stories angesehen. Und siehe da, ich war viel entspannter und konnte wieder richtig gut schlafen!

It’s the simple things in life..

Oft bin ich auch einfach gestresst, weil ich mit der „Gesamtsituation“ unzufrieden bin.

Wie oben beschrieben, bin ich ein kopflastiger Mensch und mache mir viele Gedanken um dieses und jenes.

In der heutigen Zeit bekommt man suggeriert, dass man besonders erfolgreich, reich und schön sein muss um glücklich zu sein und etwas im Leben erreicht zu haben.

Dies war lange Zeit mein Ziel. Immer erfolgreicher zu sein, bessere Noten zu erhalten, einen besseren Job, ein noch höheres Gehalt. Mir noch mehr Dinge zu leisten – das neuste Handy, einen neuen Laptop, eine neue Kamera, viele neue Anziehsachen etc.

Und? Wurde ich immer glücklicher mit jedem Kauf und mit jedem Erreichen eines dieser Ziele? Nicht wirklich..

Aber mir dies einzugestehen fiel und fällt mir immer noch schwer. Ich bin immer noch schnell zu beeindrucken mit tollen (meistens bearbeiteten oder gefakten) Bildern von tollen Orten, von den neusten Modetrends oder der neusten Technik.

Ich erwische mich oft beim nachdenken über das nächste Teil, das ich mir zulegen werde oder darüber, dass der nächste Urlaub noch teuer, noch luxuriöser sein muss und die teure Kamera bestimmt viel bessere Bilder machen würde. Und wenn ich ehrlich bin, stresst mich das. Ich war nie zufrieden mit dem, was ich bereits besitze.

Ich habe nun einige Monate gebraucht um mich (zumindest ein wenig) in eine andere Richtung zu bewegen. Mir einfach mal klar zu machen, welche Dinge mir wirklich wichtig sind im Leben und was ich wirklich unbedingt brauche um glücklich zu sein.

Ich genieße nun viel bewusster die einfachen Dinge – wie zum Beispiel meine popelige Tasse grünen Tee 😉 oder einfach einen schönen Abend mit Freunden zu verbringen.

Seitdem ich für mich selbst erkannt habe, dass all die Dinge, die vielleicht für andere wichtig sind, mich selbst nicht viel glücklicher machen, gehe ich viel stressfreier damit um.

Den nächsten Urlaub planen

Oh ja, mein Stresskiller No. 1! Es gibt für mich nichts, worin ich mich so sehr verliere, wie darin, meinen nächsten Urlaub zu planen.

Ich verbringe damit unendlich viele Stunden ohne zu merken wie schnell die Zeit vergeht! Ich denke an nichts anderes mehr und habe schon so viel Vorfreude, dass ich allen Stress vergesse und schon ganz aufgeregt bin!

In diesem Sinne – schaut doch mal hier vorbei und lasst euch inspirieren!

Werbehinweis: Der Beitrag ist in Kooperation mit Planet Sports entstanden. Alle Ausführungen, Tipps und Meinungen sind wie immer meine eigenen!

 

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