Karrierekiller

Achtung: Karrierekiller! 6 Dinge, die du als Frau unterlassen solltest!

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Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist ja seit Jahren schon ein großes Thema. Dennoch ist es heutzutage immer noch so, dass Frauen häufig auf der Karriereleiter nicht so weit oben stehen bzw. so schnell nach oben gelangen wie Männer. Woran das im einzelnen liegt, möchte ich in diesem Blogpost gar nicht aufgreifen. Mir geht es eher darum, aufzuzeigen, welche Eigenschaften und Angewohnheiten einige Frauen an den Tag legen, die für ihre Karriere alles andere als förderlich sind.

Karrierekiller #1: Immer im Hintergrund halten

Ohja, das können Frauen wirklich gut. Fleißig sein und hart arbeiten, aber bloß kein Wort darüber verlieren. Irgendwann wird es dem Chef schon auffallen, was ich großartiges leiste.. NEIN! Wer sich klein macht, wird auch nicht wirklich wahrgenommen. Du arbeitest fleißig und schiebst Überstunden ohne Ende, ohne im Gegenzug dafür irgendetwas zu verlangen? Jackpot! Was will ein Chef mehr!? Er muss sich um nichts kümmern und kann getrost deine Ergebnisse als seine eigenen verkaufen – es weiß ja schließlich niemand, dass du dir hierfür den A… aufgerissen hast.

Du findest dich hierin wieder? Dann hör bitte ganz schnell auf damit! Mir ging es anfangs genau so. Ich habe viel gearbeitet und nicht viele Worte darüber verloren, was ich alles geleistet habe. Eher im Gegenteil. Wenn Fehler aufgetreten sind habe ich natürlich dazu gestanden und direkt versucht, eine Lösung zu finden. Doch das führte nur dazu, dass niemand mitbekommen hat, was ich Gutes geleistet habe. Wenn überhaupt, dann haben andere mitbekommen, wenn mir ein Fehler unterlaufen ist – was natürlich nicht so häufig vorkam. Dennoch bleiben genau diese Erinnerungen hängen.

Du möchtest im Job weiterkommen? Dann rede über die Dinge, die du getan hast! Nur so bleibt dies deinem Chef und deinen Kollegen im Gedächtnis. Natürlich darfst du hier nicht übertreiben. Sonst kann es schnell so aussehen, als hätte man dir zuviel Arbeit aufgedrückt und als seist du überlastet mit deiner Work Load.

Karrierekiller #2: Zu wenig Selbstbewusstsein zeigen

Wenn du als Frau Karriere machen möchtest, bedeutet dies meist, dass du dich gegenüber Männern behaupten und durchsetzen musst. Dies wird dir nicht gelingen, wenn du zu schüchtern bist und kein Vertrauen in dich und deine Fähigkeiten hast.

Oft haben Frauen Angst vor hierarchisch höher gestellten Männern und Frauen. Doch warum? Sind wir nicht alle nur Menschen? Jeder von uns hat seine Stärken und Schwächen. Dass man großen Respekt vor Menschen höherer Hierarchie-Ebenen hat liegt oft daran, dass diese sehr selbstbewusst und bestimmend auftreten. Wahrscheinlich bist du ihnen in verschiedenen Dingen sogar wissenstechnisch voraus! Du brauchst keine Angst vor ihnen zu haben. Sie werden dich allerdings nur wahrnehmen und auch ernst nehmen, wenn du ihnen entsprechend gegenüber trittst. Auf die folgenden 3 Dinge sollten Frauen hierbei besonders achten:

Blickkontakt halten!

Ich finde, es gibt nichts schlimmeres, als sich mit einer Person zu unterhalten, die den Blickkontakt nicht erwidert. Das macht das Gespräch für beide Seiten unangenehm. Je nachdem in welche Richtung eure Karriere gehen soll, ist der Blickkontakt enorm wichtig. Es kann euch verziehen werden, wenn ihr DIE Spezialistin auf einem bestimmten Gebiet werden möchtet. Dann ist man einfach froh, einen Spezialisten vor Ort zu haben. Wenn es allerdings in Richtung Führung geht, sieht dies ganz anders aus. Wer Mitarbeiter führen möchte, sollte dazu in der Lage sein, Blickkontakt zu halten. Aber auch hier gilt: Übertreibt es nicht! Wenn ihr euren Chef unentwegt anstarrt, wird der sich eher fragen, ob ihr psychische Probleme habt 😉

Redet in angemessener Lautstärke, klar und deutlich

Wer sich als Frau behaupten möchte, schafft dies eher selten mit leiser, piepsiger Stimme. Beobachtet einfach mal die Männer um euch herum – meistens sind sie in Meetings sehr laut, forsch und deutlich. Versteht mich nicht falsch, ich möchte damit nicht sagen, dass ihr auch so auftreten müsst. Allerdings solltet ihr euch klar und deutlich ausdrücken können um ernst genommen zu werden. Und ganz wichtig: Sprecht nicht zu schnell! Wenn wir aufgeregt sind, passiert es ziemlich schnell, dass wir ohne Punkt und Komma reden. Doch das kommt überhaupt nicht gut an! Nehmt euch Zeit für eure Ausführungen, macht zwischendurch eventuell Pausen – je nach Gelegenheit.

Achtet auf euer Outfit!

Ja, es mag in der heutigen Zeit vielleicht etwas altmodisch klingen, es ist aber einfach so – nur wer entsprechend dem Job, den er erreichen möchte, angezogen ist, wird ihn bekommen. Natürlich ist dies für jeden Bereich unterschiedlich und es mag vielleicht tatsächlich einige wenige Unternehmen geben, bei denen dies nicht der Fall ist. Aber generell könnt ihr euch danach richten. Stellt euch vor, in einer Bank sitzt euch ein Angestellter im pinken Jogginganzug gegenüber. Würdet ihr da nicht auch erst einmal an Karneval oder einen schlechten Scherz denken? Würdet ihr diesen Angestellten ernst nehmen? Ihm euer Geld anvertrauen? Wohl eher nicht. So ist dies auch wenn man in seinem Job vorankommen möchte. So lange man ein kleiner Fisch ist, interessiert es vielleicht nicht so sehr, wie man gekleidet ist. Wollt ihr allerdings aufsteigen, so wird euer Chef, ob er will oder nicht, automatisch das Gesamtpaket beurteilen. Und dazu gehört nun mal auch euer äußeres Erscheinungsbild.

 

Karrierekiller #3: Entscheidungen treffen? Ich? Ne, da frage ich mal lieber den Chef!

Kennt ihr das? Ihr müsst eine Entscheidung treffen, seid euch aber nicht ganz sicher und fragt daher lieber beim Chef nach? Das mag in einigen Situationen absolut gerechtfertigt sein. Aber bitte fragt euren Chef nicht für jeden Mist (es sei denn er möchte es so). Wer stets den Chef nach seiner Meinung fragt, wirkt sehr unsicher und teilweise inkompetent. Super Voraussetzungen für eine Beförderung, oder? Nein?! Dann trefft doch einfach mal selbst Entscheidungen. Nein, auch nicht den Kollegen fragen 😉

Wichtig hierbei ist es, dass ihr die Entscheidungen auf sachlicher Ebene trefft, nicht auf emotionaler Ebene. Leider ein Punkt, der Frauen recht häufig nachgesagt wird. Wer zu emotional reagiert, wird auch gerne mal als Zicke abgestempelt – daher passt bitte auf! Begründet eure Entscheidungen immer mit sachlichen Argumenten. Dann bietet ihr euren Gegnern kaum Angriffsfläche!

Karrierekiller #4: Nach Perfektion streben

Natürlich ist es wichtig, Arbeiten gewissenhaft und ordentlich zu erledigen. Wer aber nach Perfektion strebt, läuft Gefahr, sich in Kleinigkeiten zu verstricken und aufzuhalten. So kann es passieren, dass ihr viel mehr Zeit für eine Aufgabe benötigt als nötig. Wenn dies dann auch noch der Chef mitbekommt, kann dies dazu führen, dass er denkt ihr seid mit einigen Themen überfordert. Außerdem macht ihr euch damit nur selbst Stress.

Karrierekiller #5: Alles selbst erledigen wollen und immer JA sagen

Puh, eine meiner größten Schwächen. Ich denke oft, dass ich doch eh alles schneller und besser erledigen kann als meine Kollegen. Doch ist das wirklich so? Oft wohl eher nicht. Wenn ihr in euer Karriere voran kommen möchtet, müsst ihr lernen, Dinge delegieren zu können. Wichtig: Wenn ihr Aufgaben delegiert, stellt sicher, dass ihr die Aufgabe so präzise wie möglich formuliert und dem Kollegen oder Mitarbeiter klar ist, was eure Erwartungen an das Ergebnis sind. Wenn dies nicht geschieht, kann es natürlich dazu kommen, dass ihr ein schlechtes Ergebnis geliefert bekommt und hinterher doch alles noch einmal selbst machen müsst.

Ihr seid immer nett und freundlich und könnt nicht NEIN sagen? Oha, ebenfalls eine meiner Schwächen. Doch mit der Zeit habe ich gelernt auch Nein zu sagen. Wenn man sein „Nein“ gut begründen kann, dann hat der andere meist Verständnis dafür. Auch hier solltet ihr als Frau aufpassen, nicht zu zickig oder schnippisch rüber zu kommen. Wer einfach nur „NEIN!“ sagt, macht sich nicht gerade beliebt. Daher immer schön sachlich begründen 😉

Karrierekiller #6: Nicht über die eigenen Ziele sprechen

Wie in #1 schon beschrieben, habe ich den Eindruck, dass viele Frauen davon ausgehen, dass ihr Chef von sich aus sieht, was sie leisten und auch genau weiß, welche Ambitionen seine Mitarbeiter verfolgen. Allerdings ist das erfahrungsgemäß nicht so. Die meisten Vorgesetzten sind einfach zu sehr mit dem Tagesgeschäft beschäftigt, als das sie genau nachhalten, was ihre Mitarbeiter leisten und wohin sich diese entwickeln möchten.

Um dies zu verbessern, gibt es in vielen Unternehmen Mitarbeitergespräche oder Entwicklungsgespräche, die dazu dienen, dass Vorgesetzte und Mitarbeiter an einem Strang ziehen können und die Entwicklung des Mitarbeiters auf seine persönlichen Ziele ausrichten können. Hier ist es wirklich enorm wichtig, dass man sich bewusst ist, welche Ziele man verfolgen möchte und dies dann auch offen ausspricht. Es bringt nichts, Dinge durch die Blume sagen zu wollen, weil man nicht überheblich oder zu engagiert herüber kommen möchte. Damit lauft ihr immer Gefahr, dass der Chef eben nicht versteht, was ihr ihm sagen möchtet oder gar im schlimmsten Fall etwas ganz anderes deutet und euch in eine ganz andere Richtung entwickeln möchte.

Daher bereitet euch immer entsprechend auf ein solches Gespräch vor. Macht euch Notizen darüber, was ihr mit eurem Chef besprechen möchtet und wie ihr es ihm erklären möchtet. Nur dann kann der Chef sich für euch in der richtigen Art und Weise einsetzen und euch in eurer Karriereplanung unterstützen!

Na, hast du dich in einigen Dingen wiedergefunden? Kein Grund zur Panik! Aber wie heißt es so schön? Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung! 😉

Es hilft ja niemandem, wenn man von heute auf morgen versucht sein gesamtes Auftreten und Verhalten zu ändern. Meist führt dies eher dazu, dass man aufgesetzt wirkt – was wiederum auch nicht förderlich ist. Nehmt euch doch einfach einzelne Punkte heraus, die ihr ändern möchtet und versucht Schritt für Schritt ans Ziel zu kommen.

Du hast dies bereits hinter dir? Dann lass mir gerne einen Kommentar da und berichte über deine Erlebnisse 🙂


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